25. Juli 2008Coromandel, Northlands & Auckland

Was gibts neues? Ich habe euch mal wieder gute Erinnerungen mitgebracht von den ich berichten moechte. Nach Taupo gings fuer mich Richtung Rotorua um noch eine ganze Menge Hotsprings mitzunehmen und mich bei den winterlichen Temperaturen im 35-45 grad heissen Baechen, Seen und kuenstlichen Pools auszuspannen. Der Weg fuehrte mich weiter auf eine Farm close to Hamilton. Dort, ganz toll, half ich aus indem ich neben anderem all den Tieren Futter zubrachte; Enten, Huehner, Schweine, Hunde, Pferde, Ziegen, Schafe, Esel, Kuehe, Kaelber, weissen Tauben und, nicht zu vergessen dem streichelfreudigen Hauspossum. Dafuer wurde mir dann wiederum das Futter zugebracht, naja, und freie Unterkunft gabs auch dazu. Aber ganz unspaektakulaer gings dann vor 3 Wochen mit nem Kumpel richtung Norden, um Coromandel und Northland zu erkunden. Auf unserer Reise begegneten uns viele tolle Landschaften die wir auch gleich in unserem Gehirnen (wir hatten ja 2) abspeicherten. In Coromandel (das ist eine Halbinsel auf der die ganzen reichen Neuseelaender im Sommer hinfahren) gings vorbei an huebschen Regenwald zum traumhaften Opito, ein geheimtipp eines anderen Travellers. Nun, die Schoenheit des Meeres ist einfach unendlich; immernoch, selbst nach 10 Monaten Neuseeland; und so verbachten wir dort eine super Zeit mit am Strand rumflitzen und Lagerfeuer machen. Das kostete dort leider auch meiner Kamera das Leben als sie eindeutig meinen Schenkelknochen nachgab der sich aus dem Fall von 1m Hoehe in das Objektiv presste.

Opito war genug und so wurde die Cathtral Cove erkundet (siehe auch Narnia Prinz Kaspian) um sich kurz danach in ein altes Bergwerkgebiet zu trauen um die bis zu 500m langen Stollen zu erkunden (wo man sich leider nicht verlaufen konnte). Coromandel war damit aber genug sodass wir uns auf den 500km Weg nach Northland machten, welches ueberraschenderweise im Norden von Auckland gelegen ist. Viele langweillige Orte zogen an uns vorbei bis wir zu den schoenen Gegenden im hohen Norden Neuseelands vortrangen. Ein Highlight und somit noch zu erwaehnen ist ein alter Kauriwald, mit gigantischen alten bis zu 2000 Jahre alten Baeumen.

Von Kaitaia ging es zum Ninety Mile Beach, den laengsten untebrechungsfrei befahrbaren Strand Neuseelands, der uebrigens 90 Meilen lang ist ;) Trotz den Horrorgeschichten von etlichen im Sand verschluckten Autowracks deren Autodach man manchmal bei Ebbe sieht dachten wir uns: “Das machmer”. Und so ging es fuer 3 Tage entlang eines ganz netten Strands an das am Ende gelegenen definitiven Highlight: das grosste Sandduenengebiet Neuseelands, und wahrlich eine kleine Wueste. Nachdem auch die 10km lange Fahrt flussaufwaerts durch Treibsand gemeistert wurde (dank Jakobs 4WD Subaru) entschieden wir uns, diese Unmengen von Sand nochmal effizient zu unserem Vorteil zu nutzen. Wie schon 3 Tage zuvor an einer anderen Duene gings mit einem Bodyboard (ein kleines Surfbrett) die 100m hohen Duenen runter um auf 180km/h (grobgeschaetzt) zu beschleunigen… nagut, vielleicht auch nur 70kmh, aber auf jeden Fall so schnell das der kleinste Fehler sehr seeehhhhhhhhhhhhrr unangenehme Folgen hatte. Ja, stellt euch einfach vor am Strand zu laufen nur einen steilen Abhang rauf, dann wisst ihr wies ist eine so grosse Duene in 10min wieder hochzulaufen.

Im Anschluss wurde Cape Reinga erreicht, der (fast) noerdlichste Punkt Neuseelands. Noch ein Traumstrand, also dort nochmal 2 Tage gespendet um dann Richtung Bay of Islands vorbei an traumhaften Silizium-Sand Straenden (schoen weiss und feiner Sand) festzustellen, das die Bay of Islands (Bucht der Inseln) von vielen vollkommen ueberschaetzt wurde. Also schnell weiter in den Sueden um vor 5 Tagen in Auckland anzukommen und nochmals ueberraschend festzustellen, das es doch garnicht so schlecht ist wie wie ich dachte. Erfolglos musste ich aber feststellen das meine Kamera dort nicht kostenguenstig repariert wird und die defekte SIM-Karte nicht ersetzt werden kann (was aber nicht so schlimm ist weil ich kurze Zeit spaeter feststellte das das Handy auch kaputt ist ;) ).

Zum Abschluss der Reise gings dann wieder auf die Farm wo die restliche Zeit (bis heute) verbacht wurde. Tja, und der Till ist so ziemlich pleite. Nachdem ich die naechsten beiden Tage wohl erstmal die Skipisten auf Ruapehu unsicher machen werde gehts dann Montag auf ernsthafte Jobsuche um die letzten beiden Monate nochmal kraeftig fuer Thailand sparen zu koennen.

Aus der ferne, Till


Auf den Fotos:

  • Taupo
  • Farm
  • Opito/Coromandel
  • Bergwerk (und der Versuch Gluehwuermchen zu fotografieren)
  • Autowrack
  • Sandduenen bei Kaitaia
  • Ninety Mile Beach
  • Sandduenen bei Cape Reinga
  • Campingplatzschwein
  • eine typische Windschutzhecke
  • Auckland
  • Kauri
  • Sandduenen bei Cape Reinga again

6 Reaktionen zu “Coromandel, Northlands & Auckland”

  1. Hannes

    Super geil mein Guter - besonders dein Jump auf der Düne :) Nur mit den Bildern gibts wohl noch ein paar Probs - na ich schätze, da bastelst du gerade dran.

  2. Noeli

    huuu, fetzt die bilder.. ich will auch! stattdessen muss ich hier den lieben langen tag lernen, ganz toll.. aber wie du jetzt die bilder ohne kamera ins netz bekommen hast, bzw. woher du noch bilder hast ohne kamera, versteh ich immer noch nicht.. hab ich da was überlesen?
    liebe grüße

  3. nora

    juhuuu, endlich wieder tolle bilder!! und natürlich neid! und was für welcher!
    (hab mir heute eine neue kamera gekauft, um mit meinem vietnam-bildern (auch thailand!) gegen deine australien-bilder ankommen zu können^^)

  4. elönaah

    sooo schöne bilder!
    mit welcher kamera?

  5. Stefan Audenaerd

    Still going strong man! Way to go! I’m fucking jealous at your adventures, wish I was still in New-Zeeland. Things are going great thoug, had two wonderfull weeks in the French Alps, cycling. Still very busy looking for a job… Cya! Take care!

  6. Till

    mhhh. also ich bin ja wie gesagt mit dem jakob gereist und die bilder nach opito (wos meine entschaerft hat) sind halt von jakob seiner ;) sieht man ja auch sofort an den proportionen hehe

    aber meine cam geht wieder, von daher alles in butter… da hat der till wirklich doch noch selbst den schraubenzieher angelegt und das ding nach 2 tagen und insgesamt 10 stunden zahnradgefrickel repariert :)

    @nora: na man brauch nicht nur eine gute kamera sondern auch einen guten fotografen ;) aber ich bin optimistisch das du auch einer bist!
    wie kommst du eigentlich auf australien? ich bin doch auch in thailand fuer 2 monate also muessen dann deine und meine thailand fotos miteinander konkurieren hehe :P

    na gruesse vom boarden @ ruapehu

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