6. März 2008Wellington City #1

Ich bin in Wellington! Ich bin auf der Nordinsel!

Wellington ist schoen, gross und sehr… SEHR windig. Und dann nur 160.000 Einwohner, aber wenigstens hats hier ein paar Hochhaueser ( :0) ). Nach meinen Ankommen hat ich allerdings schon ein paar Tage gebraucht um mich hier einzugewoehnen, es ist einfach alles viel stressiger hier. Die Leute sind nicht so ganz relaxed; aber immernoch kuhl drauf.

Da mein Geld langsam sehr sehr knapp wird lebe ich anch einer Woche im Hostel nun wieder auf dem Parkplatz am Strand. So spare ich Geld und hab trotzdem ein Einzelzimmer :) Und auf meine taegliche Dusche muss ich auch nicht verzichten, die gibts fuer mich naemlich for free. Im Moment bin ich auf Jobsuche und hoffe auf eine der schlechtbezahlten part-time Kitchen-Hand Jobs um mich von dort aus evtl. fuer etwas “besseres” zu bewerben.

Letzte Woche gings fuer mich dann ungewollt auf eine Gayparade :D Ich dachte zuerst an ein Kinderfest oder sowas in der Art, wurde dann aber doch misstrauisch wo ich bei vielen Frauen eine verdaechtige Auswoelbung im Taillienbereich entdecken konnte. Die sehr maskulienen Stimmen und die Po-taetschelnde Begruessung einiger Kerle liesen mir dann aber doch noch ein Laempchen aufgehen. Ich hab mir das noch ein wenig weiter angeschaut (war ja schonmal da) und kraeftig Videos gemacht. Alles sehr schrill aber nett, wie die Kiwis nunmal so sind. Ich verbrachte dann noch viele Stunden verteilt auf mehrere Tage in dem “Te Papa”, Neuseelands National Musem. Das ganze bietet Ausstellungen auf 6 Etagen + Aussenbereich fuer viele viele Tage. Nachts kann man sich dann noch mit Schattenspielen auf der Hauswand des Te Papas vergnuegen..! Sehr schoooeeeen, und schon einen Neuseelandbesuch wert ;0)

Sonst hab ich mich mit den ueblichen Sachen beschaeftigt, die man so macht wenn man neu in einer Stadt ist: rumlaufen, Geld ausgeben, Sachen anschauen (und Geld ausgeben), Nightlife (und Geld ausgeben), Internet (und Geld ausgeben), mein Festplattenkabel verlieren (und es nach ein paar Tagen in einem hostel wiederfinden).

Tja Jungs und Maedels, aber noch etwas unangenehmeres gibts zu berichten: Der Herbst steht vor der Tuer! Und waehrend ihr da drueben bald wieder euren Boddie in der Sonne braten koennt gibts hier nun schon die ersten kalten Temperaturen… (10 - 15 C) und das trotz des neuseelaendischen Septembers :(

Die Tagesgruesse gehen heute an Omma und Oppa, fuer die erneute Versorgung mit lebenswichtigen Lebensmitteln (Schokolade) sowie die Allstars der Station 6 Klapper ( Hai! ) :)

9 Reaktionen zu “Wellington City #1”

  1. Nöli

    10-15°C! na hör mal, wir haben hier grad 0 °C! da beschwer dich mal nicht ;) und kannst ja auch wiederkommen, wenn dir das zu kalt dort unten/oben (wo auch immer ;) )ist.. :D

  2. dany

    :D wie lang hast du gebraucht, um mitzubekommen, dass das kein “kinderfest” war, sondern ne gayparty ;) und die po-tätschelei hat Dir doch bestimmt gefallen,tilly…ist doch fast wie hier in jena, wenn der hannes in der nähe ist :P

  3. Sascha

    hey dani, jetz rück den till mal nich in ein falsches licht…ähm, *räusper* oder hab ich was verpasst!? hast aber irgendwie recht: “kinderfest” - “gayparade”, den unterschied sollte man(n) schon mitbekommen…trotz alledem: beste Grüße aus Norddeutschland!!

  4. Ich

    Yeah !!!!!!!!!!! Vierter :-)

  5. till

    da hoppsten anfangs ganz viel kinder rum und mit den wurden spielchen gemacht =)
    die gruesse gehen zurueck nach norddeutschland :)

  6. Roy

    Ich mag *geloescht :)*

  7. Roy nochmal

    ..diese Aussage könnte unter Umständen zu Problemen führen..

  8. Nöli

    oh ja, Herr Mitbewohner, Sie bekommen gleich mächtig Probleme :D

  9. Stefan

    Hi Till,

    You asked what I was doing when you read about ’sextourisme’, but now I read that you went to a
    gayparade!!
    Hahaha, so what are you doing there??
    Just kidding! Found a job yet in windy Wellington?

    I started looking for a job now in the Netherlands. I’ve already have a temporariry job, but I still have to get used to being home…

    Have fun,

    Stefan

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